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Zwei Männer, zwei Überzeugungen an der Spitze Tschechiens. Bei der Rollenverteilung für die tschechische Ratspräsidentschaft konnte sich der liberale Ministerpräsident Mirek Topolanek gegenüber dem euroskeptischen Staatschef durchsetzen. So wird Vaclav Klaus in den kommenden sechs Monaten nur an EU-Gipfeln mit Drittländern teilnehmen. Ende Februar wird der Euroskeptiker eine Rede im Straßburger Parlament halten.
An negative Bemerkungen über Klaus sei man bereits gewöhnt, so Monika Pajerova, ein Mitglied der tschechischen Bewegung “Ja zu Europa”. “Als Tscheche wird dir immer wieder gesagt, unser Präsident sei wohl verrückt geworden, sagte Pajerova”
Der Europäischen Union hatte Klaus wiederholt ein demokratisches Defizit vorgeworfen. In seiner Neujahrsansprache schlug er dann versöhnlichere Töne an. Den Worten folgten jedoch keine Taten: Klaus weigert sich nach wie vor, die EU-Flagge an seinem Amtssitz zu hissen.
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tags: Tschechische Republik
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