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Trotz des Lieferausfalls ist die Versorgung der Gaskunden in Westeuropa weitgehend gesichert. Nach Angaben des deutschen Wirtschaftsministeriums reichen die Gasreserven für drei Monate. Vorallem Privathaushalte brauchten sich keine Sorgen zu machen, versicherte der österreichische Wirtschaftsminister. Österreich hatte in der Nacht erstmals kein russisches Gas mehr erhalten. Noch in dieser Woche soll eine Notverordnung erlassen werden, die regelt, wie das vorhandene Gas auf die österreichischen Verbraucher verteilt wird.
Nach Angaben von RWETransgas sind Tschechien und die Slowakei seit Mitternacht ohne Gas. Ungarn, Bulgarien, die Türkei, Mazedonien, Kroatien und Griechenland sind bereits seit gestern von der Gasversorgung abgeschnitten. In Bulgarien stellten zwei Düngemittelhersteller die Produktion wegen fehlenden Gases ein, der Flughafen Budapest stellte die Heizung von Gas auf Öl um.
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