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In Spanien hat die Rezession die Arbeitslosigkeit erstmals über die Marke von drei Millionen gedrückt.
Nach amtlichen Angaben waren im Dezember 2008 3,1 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Die Regierung warnte vor einer Verschärfung dieses Aufwärtstrends.
Im Dezember 2007 wurden noch 2,1 Millionen Erwerbslose gezählt. Ähnlich waren die Werte in den Jahren davor. Damit betrug der Anstieg binnen des vergangenen Jahres erschreckende 46 Prozent.
Die Leiterin der nationalen Arbeitsverwaltung sprach von einer schwierigen Situation, die noch nicht zu Ende sei. Sie erinnerte die Bürger daran, dass das Land sich in einer der schwersten Wirtschaftskrisen seiner Geschichte befinde.
Spanien hat inzwischen mehr Arbeitslose als das sehr viel größere Deutschland und nur zwei Millionen weniger als die USA. Viele Unternehmen stellen auf Kurzarbeit um. Ein Beschäftigter des Autozulieferers Santana erklärt, ab Ende des Monats arbeite er bis auf weiteres nur noch jede zweite Woche.
Den Grund für den sprunghaften Anstieg der Arbeitslosgkeit sehen Experten in der Abhängigkeit Spanien vom inzwischen maroden Bausektor. Es räche sich nun, dass sich die Wirtschaft nicht genug diversifiziert habe.
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tags: Wirtschaft
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