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In London ist das erste genetisch ausgewählte Baby Großbritanniens ohne Brustkrebsgen zur Welt gekommen. Dem kleinen Mädchen und der Mutter gehe es sehr gut, teilten die Ärzte vom University College London mit. Chefarzt Paul Serhal sagte, in speziell dieser Familie habe es seit vielen Generationen Fälle von Brustkrebs gegeben. Sie sei wegen der oft tödlich verlaufenden Krankheit traumatisiert gewesen. Deshalb habe das Paar sich für die Methode der sogenannten Präimplantationsdiagnostik entschieden. Der Embryo sei in einem frühen Stadium der Zellteilung getestet worden, man habe dann den Embryo ausgewählt, der diese genetische Anormalität nicht gezeigt habe. Die Ärzte hatten elf Embryonen im Reagenzglas erzeugt. Drei Tage nach der Befruchtung untersuchten sie diese auf das für Brustkrebs verantwortliche Risikogen. Sechs der Embryonen trugen das Brustkrebsgen und wurden aussortiert, zwei ohne das Risikogen wurden in die Gebärmutter verpflanzt. Die 27-Jährige wurde mit einem Kind schwanger. Der andere Embryo hatte sich nicht eingenistet. Ohne die Untersuchung läge die Möglichkeit, dass eine Tochter des Paares ebenfalls Brustkrebs bekommt, bei 50 bis 85
Prozent.
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tags: Krebs
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