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Bei Protesten gegen die israelische Militäroffensive ist es in Ost-Jerusalem zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Im Anschluss an die Freitagsgebete in der al-Aksa-Moschee warfen Jugendliche Steine und Molotowcocktails auf Polizisten. Im Einsatz waren rund 3.000 Beamte, die Krawalle verhindern sollten. Sie gingen mit Tränengas gegen die Demonstranten vor. Die Behörden hatten lediglich Männer über 55 und Frauen über 50 den Zugang zur al-Aksa-Moschee gestattet. In der palästinensischen Verwaltungshauptstadt Ramallah gingen mehrere tausend Demonstranten auf die Straße. Doch sie zeigten sich gespalten zwischen Anhängern der Fatah von Präsident Mahmut Abbas und denen der islamistischen Hamas. Mehrere Hamas-Anhänger wurden festgenommen. Das Westjordanland ist fest unter der Kontrolle der Fatah, der Gazastreifen unter der der Hamas. Auch in Jordanien protestierten zahlreiche Menschen gegen die israelische Offensive. Sie forderten bei einem Marsch zur israelischen Botschaft in Amman die Aufhebung des Friedensabkommens zwischen Israel und Jordanien aus dem Jahr 1994.
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