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Von der Autobranche kommen neue Hiobsbotschaften: So ging der Absatz der Europa-Töchter von General Motors, Opel und Vauxhall, 2008 um mehr als zehn Prozent zurück. GM kündigte weitere Einsparungen in Europa an.
Auch der deutsche Autobauer BMW erlebte erstmals seit 15 Jahren einen Absatzeinbruch. Im Vergleich zum Rekordjahr 2007 verkaufte BMW 1,44 Millionen Fahrzeuge. Das waren 4,3 Prozent weniger. Damit stand BMW schlechter da als seine Konkurrenten Daimler und Audi, bewegte sich aber im Rahmen der Gesamtverluste der Branche. Weltweit sank der Autoabsatz um 4,8 Prozent.
Der französische Autobauer Renault musste Einbußen von 4,2 Prozent hinnehmen und war damit ebenfalls besser als der Durchschnitt. Allerdings gab es im Dezember einen Einbruch von rund 30 Prozent. Als Priorität für das Neue Jahr kündigte Renault den Abbau von Lagerbeständen an. Dafür soll die Produktion eingeschränkt werden.
Den Gürtel enger schnallen will auch der japanische Hersteller Nissan. Im Werk Sunderland im Nordosten Englands sollen 1200 Arbeitsplätze gestrichen werden. Grund sei ein zweistelliger Absatzrückgang, hieß es.
Der in Finanznot geratene koreanische Autobauer SsangYong beantragte unterdessen Gläubigerschutz.
Dadurch solle die drohende Pleite abgewendet
werden, begründete der Geländewagenspezialist diesen Schritt. Der SsangYong-Absatz war 2008 um fast 30 Prozent zurückgegangen. Sollte das Bezirksgericht in Seoul dem Antrag stattgeben, wird das Unternehmen unter Zwangsverwaltung gestellt.
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