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Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing will 4500 Stellen streichen. Nach eigenen Angaben entspricht das sieben Prozent der Arbeitsplätze in der
Verkehrsflugzeugsparte. Der Abbau unterstreicht die
dramatische Lage am Arbeitsmarkt in den USA. Im Dezember gingen wieder mehr als eine halbe Million
Jobs verloren.
Boeing will den Großteil der Arbeitsplätze in der Verwaltung und anderen Bereichen außerhalb der Produktion streichen. Die Jobs sollen hauptsächlich in den Werken von Seattle wegfallen.
Grund ist ein Aufftragseinbruch bei dem Konkurrenten der europäischen Firma Airbus. Die Zahl der bestellten Flugzeuge ging im vergangenen Jahr um mehr als die Hälfte auf 662 Maschinen zurück, verglichen mit 2007.
Besondere Probleme bereitet weiterhin das neue Boeing-Langstreckenflugzeug 787, der “Dreamliner”. Der Start musste wegen Problemen mehrfach verschoben werden und ist nun für Anfang 2010 geplant – zwei Jahre später als ursprünglich vorgesehen.
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