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Stevie Wonder, schwarz, Motown Records – das gehört zusammen. 50 Jahre alt wird das legendäre Label aus Detroit an diesem Montag. Gründer Berry Gordy sagt über den zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama: “Ich weiß, dass Obama Motowwn liebt. Und ich würde gerne meinen, dass ein Teil seiner Philosophe aus dieser Art zu denken stammt, dieser Art von ‘Motown-Denken’.” Es ist eine schwarzes Label. Motown machte in den 60er-Jahren – während der Bürgerrechtsbewegung – schwarzen Soul und Pop für das weiße Amerika salonfähig und eroberte die bis dahin für weiße Künstler reservierten US-Charts. Ein Meilenstein im Kampf gegen die Rassentrennung. “Motowns Einfluss ging immer dahin, Menschen zusammenzubringen”, sagt Gordy, “zur Einheit, alle Menschen sind ein Volk.” Mehr als 190 Nummer-eins-Hits hatte das Label. Künstler wie die Ray Charles, Temptations, Marvin Gaye und Martha and the Vandellas hat Motown hervorgebracht – und die Legende lebt weiter.
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