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Die aktuelle Gaskrise scheint entschärft – aber was tun gegen die nächste ? Das beschäftigt die EU-Energieminister. Hauptthemen beim Brüsseler Krisentreffen:
– Energie-Solidarität – diesmal halfen Österreich und Italien Slowenien aus; Deutschland und Ungarn lieferten an Serbien. Der Engpass: Lücken im Netz, etwa nach Bulgarien und
– Stillgelegte Kraftwerke sollen stillgelegt bleiben, zum Beispiel ein slowakischer Reaktor aus Sowjetzeiten, der letztes Jahr stillgelegt wurde.
Auch Bulgarien hatte mit dem Hochfahren zweier Alt-Reaktoren geliebäugelt.
Ferran Tarradellas Espuny, Sprecher der EU-Kommission: “Ein Hochfahren des Kernkraftwerks von Bohunice wäre ein klarer Verstoss gegen die Beitrittsvereinbarungen”.
Die tschechische Ratspräsidentschaft will die Gelegenheit nutzen, alternative Pipeline-Routen in Schwung zu bringen. Aber Nabucco im Süden des Krisenherds Ukraine und Nordstream im Norden stehen nach Meinung von Fachleuten frühestens in 10 Jahren als Pannenstrategie zur Verfügung.
Umweltschützer bemängeln, dass Energiesparen, etwa durch bessere Isolation gasgeheizter Wohnanlagen, in der Diskussion über Europas künftigen Energiemix kaum vorkommt.
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