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In Anwesenheit zahlreicher Architekten der Gemeinschaftswährung hat das Europäische Parlament in Straßburg den zehnjährigen Geburtstag des Euro gefeiert. Redner unterstrichen die Stabilität, die der Euro gerade in Zeiten der Finanzkrise gebracht habe.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet äußerte sich auf deutsch: “Wir können stolz sein auf die Reaktionen der Parlamente, Regierungen und Zentralbanken in Europa. Gemeinsam haben wir gezeigt, daß Europa sogar unter schwierigsten Bedingungen in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen.”
Unterm Strich hat es der Euro in diesen zehn Jahren geschafft, zu einer Hartwährung zu werden, die auch dem Dollar als Devisenreserve Konkurrenz macht.
Bei der Einführung war der Euro einen Dollar 17 wert, ehe er 2001 auf nur noch 83 Cent absackte, den historischen Tiefstand. Es folgte eine lange Phase des Aufholens, die die Gemeinschaftswährung auf Rekordhöhen von rund einem Dollar 50 brachte.
Seitdem gab der Euro indes wieder etwas nach.
Für den kommenden Donnerstag rechnen die Märkte mit einer weiteren konjunkturbedingten Zinssenkung durch die EZB. Dies könnte den Euro weiter unter Druck setzen.
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