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Eine knappe Woche nach Lieferstopp soll Europa wieder russisches Erdgas erhalten. Um acht Uhr, so hatte es Gazprom-Chef Alexei Miller dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin versichert, würden die Pumpen angestellt. Doch es könnte mindestens ein weiterer Tag vergehen, fürchten Brüsseler Experten, bis das Gas auch bei den EU-Kunden ankommt.
Standardmäßig dauere das 36 Stunden, sagte auch der ukrainische Vize-Regierungschef Grygoriy Nemyrya. Doch man versuche, mittels verbesserte Technologie diese Zeit auf 14 bis 16 Stunden zu senken.
Die Ukraine selbst wird kein Gas erhalten. Beobachter aus der EU und Russland sollen den Transit überwachen. Grundlage dafür ist ein gestern besiegeltes Abkommen. Auf Verlangen Moskaus strich Kiew eine Ergänzung, worin es sich dagegen verwahrt hatte, Gas zu stehlen.
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