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Die Irrungen und Wirrungen im russisch-ukrainischen Gasstreit nehmen kein Ende: Kurz nach der Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen am frühen Dienstagmorgen teilte der russische Konzern Gazprom mit, die Ukraine blockiere die Weiterleitung nach Westen. Dies wurde in Kiew bestätigt: Der Pipeline-Betreiber Naftogas erklärte, Moskau habe die Liefermenge für den Transit nicht rechtzeitig beantragt. Die ukrainische Agentur Unian nannte unter Berufung auf einen Naftogas-Sprecher einen anderen Grund: Die gelieferte Menge sei zu gering, um sie in die
von Gazprom gewünschte Richtung weiterzuleiten.
Die EU-Beobachter, die einem russisch-ukrainischen Abkommen gemäß den Transit kontrollieren sollen, müssen weiter warten. In Brüssel erklärte die EU-Kommission, die Beobachter hätten weder in Kiew noch in Moskau den nötigen Zugang zu den Leitstellen bekommen.
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