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Den Vereinten Nationen zufolge sind im vergangenen Jahr 75 Prozent mehr illegale Einwanderer nach Italien gelangt als noch 2007. Angesichts der steigenden Zahlen forderten auch Griechenland, Zypern und Malta die EU-Staaten auf einem Innenministertreffen zum gemeinsamen Handeln auf.
So soll die europäische Grenzbehörde Frontex gestärkt werden. Die vier Mittelmeerstaaten verlangen außerdem, bilaterale Abkommen mit den Herkunftsländern abzuschließen, um die Flüchtlinge schneller rückzuführen.
Weiteres Thema auf dem informellen Treffen war das leidige Computernetz SIS 2. Das soll den Grenzschützern erlauben, digital gespeicherte Fingerabdrücke und Passfotos auszutauschen – wegen einer technischen Pannenserie entwickelt es sich jedoch zum Millionengrab.
Bisher können die 25 Schengen-Länder noch keine biometrischen Daten weiterleiten.
Um den Schaden zu begrenzen, planen die europäischen Innenminister eine neue Superbehörde für die Datensammlungen von Polizei und Grenzschutz.
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tags: Europäische Union, Griechenland, Italien
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