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Im Kosovo haben sich die Sicherheitskräfte neu formiert. Die neuen Sicherheitskräfte des Kosovo, kurz KSF, bestehen aus etwa 2500 Mann und 800 Reservisten. Sie sollen zunächst nur leicht bewaffnet sein. Die KSF wurde auf der Grundlage der neuen Verfassung des Kosovo geschaffen. Am Aufbau der neuen Armee ist die Nato beteiligt. Ein großer Teil der Verantwortlichen sind ehemalige Kämpfer der Befreiungsarmee des Kosovo (UCK). Am Dienstag wurde die bisherige Garde aufgelöst. Sie war kurz nach dem Ende des Kosovo-Krieges gegründet worden und galt vor allem als Auffangbecken für ehemalige Kämpfer der UCK. Serbiens Außenminister Vuk Jeremic bezeichnete die neuen Sicherheitskräfte als “illegal”. Sie seien eine Bedrohung für die Sicherheit der gesamten Region. Serbien werde sie niemals anerkennen und alle diplomatischen Möglichkeiten dagegen anstrengen, über die ein souveräner Staat verfüge. Die neuen Sicherheitskräfte sollen einen Bruch mit dem Erbe des Guerillakampfes symbolisieren, doch sie sind hoch umstritten. Doch ihr neuer Chef ist Sylejman Selimi, ehemaliger Kommandeur der alten Armee und einstiger UCK-Kämpfer.
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