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Nach der Freilassung von vier Geiseln der kolumbianischen FARC-Rebellen könnte es für weiter Verschleppte, deren Befreiung die “Revolutionären Streikkräften Kolumbiens” angekündigt hatten, schwierig werden – weil Staatschef Alvaro Uribe nun genau die Gruppe, die die Befreiungen ausgehandelt hatte, von den Vermittlungen zwischen Staat und Rebellen ausgeschlossen hat.
Noch Während Uribe die Geiseln traf, warf die linksgerichtete Vereinigung “Kolumbianer für den Frieden” der Armee des Landes vor, das neutrale Gebiet, zu überfliegen, wo die Befreiungen stattfinden sollten. Uribe reagierte in einer Ansprache: seine Regierung könne es den Terroristen nicht erlauben, mit dem Schmerz der Geiseln und der Angehörigen zu spielen. Darum sei künftig nur noch das Rote Kreuz befugt, die Befreiungsaktion zu betreuen und nicht mehr die Gruppe “Kolumbianer für den Frieden”. Allenfalls logistische Hilfe Brasiliens sei noch zugelassen.
Eigentlich sollten heute der frühere Provinzgouverneur, Alan Jara und der ehemalige Abgeordnete Sigifredo Lopez frei kommen. Doch verlangen die Rebellen ausdrücklich, den Ablauf der Befreiungsaktion mit den Mitgliedern der “Kolumbianer für den Frieden” auszuhandeln.
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tags: Álvaro Uribe, FARC, Kolumbien
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