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Vier Geiseln hat die marxistische kolumbianischen Rebellengruppe FARC freigelassen. Die drei Polizisten und ein Soldat waren 2007 von den verbotenen “Revolutionären Streitkräften Kolumbiens” entführt worden. Nun sind sie mit Unterstützung des Internationalen Roten Kreuzes in Villavicencio, etwa 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Bogota, eingetroffen. Ihre Angehörigen hatten schon stundenlang auf sie gewartet, doch es war immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Die Erleichterung über ihre sichere Heimkehr war bei allen riesengross. Polizist Walter Lozano rief: “ Ihr müßt nicht mehr auf mich aufpassen. Ich bin zurück. Aber man muß um die Kollegen kämpfen, die noch im Dschungel sind, damit sie freikommen.”
Die ehemaligen Geiseln wurden die ganze Rückfahrt über medizinisch betreut. Für Montag wird nun die Freilassung des früheren Gouverneurs der Povinz Meta, Alan Jara erwartet. Der Abgeordnete Sigifredo Lopez sollte schon seit Mittwoch frei sein. Noch mindestens achthundert Menschen halten die Rebellen im Dschungel versteckt. Die FARC-Rebellen bekämpfen seit 1964 den Staat und finanzieren sich hauptsächlich durch Lösegelderpressung und Drogenhandel.
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