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Die Armee auf Sri Lanka steht nach eigenen Angaben kurz davor, die Rebellengruppe der “Tamilischen Befreiungstiger” zu zerschlagen. Allerdings melden auch die Aufständischen weiterhin eigene Erfolge.
Durch die Offensive der Armee sind sie aber offenbar auf ein kleines Gebiet im Nordosten der Insel zurückgedrängt worden. Die Rebellen, die seit 1983 für einen eigenen Staat der tamilischen Minderheit kämpfen, sind dort eingekesselt.
Laut Armee wurde jetzt auch ein weiträumiger Bunker entdeckt; nach ihren Angaben war das Unterschlupf für den Anführer der Befreiungstiger. Die Anlage war mit allem Nötigen ausgestattet, bis hin zu Klimaanlage und Stromaggregaten.
Die internationalen Vermittler legen den Rebellen jetzt nahe aufzugeben, um den Tod weiterer Menschen zu vermeiden. Die Befreiungstiger würden wohl nie mehr eine regelrechte Armee sein können, sagt Erik Solheim, langjähriger Unterhändler und Norwegens Minister für Entwicklungshilfe. Sie sollten jetzt dazu übergehen, im politischen Kampf ihre Ziele durchsetzen, wie mehr Selbstverwaltung für die tamilische Minderheit auf Sri Lanka.
Im Kampfgebiet sind nach Angaben von Hilfsorganisationen ebenfalls rund eine Viertelmillion Zivilisten eingeschlossen. Ein Krankenhaus mit Hunderten Menschen wurde nun schon zum wiederholten Mal beschossen; beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld.
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