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In Spanien wütet der Winter besonders im Norden heftig: In der Stadt Pamplona schneit seit es über drei Monaten fast täglich. Nun wurde der Zugverkehr über die Pyrenäen in Richtung Frankreich unterbrochen, nachdem zudem Winde von über 120 Stundenkilometern über die Gleise fegten.
In Frankreich sind vor allem die Regionen in Alpen betroffen: Vielenorts herrscht Lawinengefahr. Riesige Schneemengen versperren den Weg in viele Berg-Dörfer und Ski-Stationen. Tausende sitzen dort fest. In vielen tiefer gelegenen Regionen herrscht Hochwasser und in der Umgebung von Paris behindert Schnee den Verkehr.
In Italien brach wegen heftiger Schneefälle in vielen Regionen im Norden der Verkehr zusammen. Die Autobahn zwischen Genova und Mailand war stundenlang gesperrt. Im Zentrum des Landes traten viele Flüsse über die Ufer und im Süden wurden wegen Sturmwarnungen viele Häfen gesperrt.
Auch in Großbritannien schneit es seit Tagen – so viel, dass das Streusalz ausgeht. Weil der Nachschub stockt, hat die Grafschaft Gloucestershire im Südwesten Englands 500 Tonnen Tafelsalz geordert, mit dem sich der Straßendienst behelfen kann. Im Laufe der Woche wird zudem ein Container-Schiff aus Spanien erwartet, das 40.000 Tonnen Streusalz an Bord hat.
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