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Erstmals seit über dreißig Jahren stehen wegen Sturmwarnung alle Pariser Flughäfen still. Der Wetterdienst hat Stürme für ganz Nordfrankreich vorhergesagt, weshalb der Flugverkehr von 20 Uhr an bis 10 Uhr an diesem Dienstag unterbrochen wurde. Air France strich über 200 Flüge und rief die Passagiere auf, gar nicht erst zum Flughafen zu kommen, sondern sich telefonisch unter einer Sondernummer zu informieren. Für die Transitpassagiere wurden über tausend Hotelbetten reserviert.
Die Passagiere am Flughafen nahmen es recht gelassen: “Für das Wetter kann keiner was, das ist nicht die Schuld von Air France.” Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über hundert Stundenkilometern wurden in der Bretagne gemessen, sie können an Frankreichs Westküste laut Meterologen bis zu 160 Stundenkilometer erreichen. Der Sturm werde nicht so heftig wie der letzte im Januar, aber dafür anhaltender und weiter ausgedehnt.
Auch an Spaniens Nordküste toben die Naturgewalten, Böen von über 125 Stundenkilometern zogen über Nordgalizien hinweg. Wegen Sturms und Regen wurden mehrere Schulen vorsorglich geschlossen, mehr als 400.000 Schüler konnten zu Hause bleiben.
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