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Bei den Palästinensern löst der Ausgang der Wahl in Israel kaum Begeisterung aus: Sie machen sich wenig Hoffnung, dass der Friedensprozess jetzt leichter fortgesetzt werden kann als bisher, denn die Rechtsdrift bei den Nachbarn ist ein deutliches Signal. Im Gazastreifen herrscht Pessimismus: “Für uns Palästinenser ist es doch das Gleiche, egal wer gewinnt, die Arbeitspartei, Kadima, Shas oder der Extremist Lieberman”, klagt ein Bar-Besucher.
Außer Zipi Livni spreche keiner mehr vom Friedensprozess, kommentiert ein palästinensischer Politikforscher. Benjamin Netanjahus Forderungen sind mit denen der Palästinenser unvereinbar. Und die Hamas zeigt sich weiterhin unversöhnlich.
“Wir machen zwischen den zionistischen Parteien keine Unterschiede. Es gibt keinen Unterschied zwischen Livni, Barak, Lieberman und Netanjahu. Wir haben Erfahrungen mit ihnen über mehrere Jahre gemacht. Sie haben alle das palästinensische Volk massakriert”, erklärt ein Hamassprecher. Die Fatah im Westjordanland zeigte sich besorgt. Die Hoffnungen der Palästinenser richten sich jetzt eher auf mehr Druck auf Israel durch die neue US-Regierung.
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