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Nach jahrelangem Machtkampf haben Simbabwes Konfliktparteien den Weg in eine “Regierung der nationalen Einheit” geebnet. Am Morgen wurde der bisherige Oppositionsführer Morgan Tsvangirai als Ministerpräsident vereidigt. Tsvangirai legte in Gegenwart mehrerer Staats- und Regierungschefs aus der Region seinen Amtseid vor Staatspräsident Robert Mugabe ab.
Mugabe regiert Simbabwe seit der Unabhängigkeit 1980, zuletzt quasi als Diktator. Letztes Jahr hielt er sich nur durch eine umstrittene Wahl an der Macht, musste dann aber einer Koalitionsregierung zustimmen.
Da wichtige Einzelheiten ungeklärt blieben, verzögerte sich die Bildung dieser Regierung aber immer wieder. Tsvangirais “Bewegung für Demokratischen Wandel” und eine mit ihr verbündete Splitterpartei erhalten nun sechzehn Ministerposten, Mugabes Partei ZANU (PF) fünfzehn.
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tags: Simbabwe
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