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In Tibet wächst die Unruhe der Behörden, kurz vor dem Jubiläum des Volksaufstands von 1959. Die Sicherheitsvorkehrungen sind verschärft worden. Das Gleiche gilt für die Nachbarprovinz Qinghai, wo ebenfalls viele Tibeter leben. Menschenrechtler sowie Mönche in den Klöstern berichten von Einschüchterungsversuchen im Vorfeld des Jahrestags.
Außerdem sei jetzt Olympia vorbei; darauf weist einer der Mönche hin. Letztes Jahr hätten die Behörden Angst gehabt, einen schlechten Eindruck zu machen. Es sei etwas entspannter gewesen, aber jetzt habe die Überwachung wieder stark zugenommen.
Vor knapp einem Jahr kam es zu Unruhen in Tibet und Qinghai, ebenfalls um die Zeit des Jahrestags herum. Am 10. März 1959 war der Aufstand der Tibeter ausgebrochen; er wurde aber blutig niedergeschlagen. Der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter, lebt seitdem im Exil.
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