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Die Beziehungen zu Russland und der Militäreinsatz in Afghanistan beherrschen die Beratungen der Außenminister der 26 NATO-Staaten an diesem Donnerstag in Brüssel.
Nach Angaben von Diplomaten werden die Außenminister voraussichtlich entscheiden, die Beziehungen zwischen der NATO und Russland auch auf Ministerebene wieder aufzunehmen. Das Nordatlantische Bündnis hatte die Arbeit des NATO-Russland-Rats, in dem beide Seiten vertreten sind, nach dem russischen Einmarsch in Georgien auf Eis gelegt.
Ein NATO-Sprecher sagte, dies bedeute jedoch nicht, dass die NATO von der Verurteilung des russischen Einmarsches und der möglichen Errichtung von russischen Militärbasen in Abchasien und Südossetien abrücke.
Die Außenminister der NATO-Staaten bereiten auch das Gipfeltreffen des Bündnisses am 3./4. April in Baden-Baden und Kehl vor, bei dem eine neue NATO-Strategie in Auftrag gegeben werden soll.
Russland hat angeboten, mit der NATO enger bei der Versorgung der in Afghanistan stationierten Truppen aus NATO-Staaten zusammen zu arbeiten.
Militärische Güter – jedoch keine Waffen und keine Munition – dürfen künftig auf dem Landweg über russisches Territorium befördert werden. Eine Vereinbarung über die Nutzung des Luftraums ist geplant.
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