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Nach dem Erdgasstreit vom Jahresbeginn liegen die Nerven weiterhin blank, was russische Lieferungen
an die und durch die Ukraine angeht: Die Europäische Union zeigt sich jetzt besorgt, nach
Andeutungen aus Russland über einen möglichen
erneuten Lieferstopp. Der Auslöser dafür seinerseits: Ermittlungen und Durchsuchungen bei Erdgasunternehmen in der Ukraine.
Russlands Regierungschef Wladimir Putin warnt: Wenn diese Ermittlungen dazu führten, dass nicht mehr bezahlt würde, so werde man die Lieferungen in die Ukraine stoppen – und möglicherweise auch an die Kunden in Europa.
Inzwischen ist die fragliche Rechnung für Februar – knapp dreihundert Millionen Euro – allerdings vollständig und auch noch fristgerecht bezahlt; Russland hat das bestätigt.
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU, der die Durchsuchungen durchgeführt hat, verspricht seinerseits, der Erfüllung der Verträge nicht im Weg zu stehen. Im Gegenteil, sagt SBU-Vize Waleri Choroschkowski: Man werde dabei nach Kräften behilflich sein. Allerdings habe man wegen dieser Verträge starke Bedenken.
Durchsucht wurden die staatliche Energiefirma Naftogas und der Pipelinebetreiber UkrTransGas. Dem Geheimdienst zufolge ging es um unterschlagenes Erdgas, laut Naftogas auch um die umstrittenen neuen Lieferverträge, die nach dem Streit mit Russland ausgehandelt wurden.
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tags: Gas
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