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Argentinien und Chile haben erneut britische Ansprüche auf ein Areal in der Antarktis zurückgewiesen, in dem es große
Rohstoffvorräte geben soll. Parlamentsabgeordnete aus beiden Ländern reisten zu einer Basis in der Antarktis und bekräftigen dort gemeinsam ihre Ablehnung der britischen Ansprüche. Der chilenische Abgeordnete Renan Fuentealba sagte, man weise es zurück, dass Großbritannien und Nordirland ihre ursprünglichen Ansprüche noch ausweiten wollten, die über den Antarktisvertrag hinausgingen. Der gegenwärtige Vertrag erlaube das nicht. Die Regierung in London beansprucht ein riesiges Areal von einer Million Quadratmetern vor der Küste der Antarktis und hat dieses bei den Vereinten Nationen bereits eingefordert. Diese wollen bald darüber entscheiden. Auch die Ansprüche Argentiniens und Chiles sind fragwürdig. Zusammen mit zehn weiteren Staaten haben sie 1959 den Antarktisvertrag unterschrieben, der den Weißen Kontinent zu einem der – wie es heisst – “dem Frieden und der Wissenschaft gewidmeten Naturreservat” macht.
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