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Zum 50. Jahrestag des Volksaufstands der Tibeter hat der Dalai Lama China vorgeworfen, aus seinem Land die “Hölle auf Erden” gemacht zu haben. Bei den Feierlichkeiten im indischen Exil klagte er, die Tibeter lebten noch heute in ständiger Angst, und forderte eine echte Autonomie für Tibet.
Am gewaltfreien Kampf hält er fest: “Ich denke, die örtlichen chinesischen Behörden wollen noch mehr Krise, damit sie leichter zuschlagen können. Wir müssen uns auf das Schlimmste vorbereiten – sollten gleichzeitig aber nicht die Hoffnung sinken lassen.”
Aus Sorge vor Unruhen hat die Volksrepublik ihr Aufgebot an Militär und Sicherheitskräften in der gesamten Region massiv verstärkt. Am 10. März 1959 hatte China den Aufstand der Tibeter blutig niedergeschlagen, wenig später floh der Dalai Lama ins Exil. Fünfzig Jahre sind genug, brandmarkten die Verfechter eines freien Tibets vor der chinesischen Botschaft in Berlin.
Auch andernorts auf der Welt gab es Kundgebungen. Bei der Demonstration in Australiens Hauptstadt Canberra ging es dabei nicht nur gewaltfrei zu, Demonstranten lieferten sich Handgemenge mit der Polizei.
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tags: China, Dalai Lama, Gedenktag
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