Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Vor der Europawahl im Juni gibt es neue Spekulationen über den zukünftigen EU-Kommissionspräsidenten. Großbritanniens Premierminister Gordon Brown versicherte Amtsinhaber José Manuel Barroso seine Unterstützung für ein zweites Mandant. Das endet offiziell im November, über einen Nachfolger soll nach der Europawahl im Juni entschieden werden.
Gordon Brown lobte, Barroso habe exzellente Arbeit als Präsident der Europäischen Kommission geleistet. Er habe ein stärkeres, gerechteres und prosperierenderes Europa aufgebaut. Im Klimawandel habe er die Weichen gestellt und für Konsens gesorgt angesichts einer Herausforderung, die die Allgemeinheit betreffe, so Brown.
Zuvor hatte der französische Präsident bereits das Personalkarrussel angeschoben. Nicolas Sarkozy sagte Anfang März, der neue Kommissionspräsident solle erst im Spätherbst bestimmt werden – nach dem zweiten Referendum zum EU-Reformvertrag von Lissabon, der beim ersten Mal durchgefallen war.
Auf Brüsseler Fluren wird gemunkelt, dass Sarkozy dann seinen Premierminister Francois Fillon auf den Posten des Kommissionspräsidenten setzen wolle. Im Herbst beginnt die zweite Halbzeit von Sarkozys Regierungszeit als Präsident, in die er wohl mit einer frischen Mannschaft starten wolle.
Doch die Europäische Kommission erteilte Spekulationen eine Absage: bei der Besetzung des Postens wird wie immer der Ausgang der Europawahl mit berücksichtigt.
Copyright © 2009 euronews
tags: Europäische Kommission
Weitere Artikel
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


China überrascht über neues EU-Führungsduo
Nun zwei Telefonnummern in Europa wichtig
Van Rompuy langfristig der Richtige?
Europa hat zwei neue Gesichter:
Merkel bekräftigt Fähigkeiten Van Rompuys
Reaktionen zur Nominierung Catherine Ashtons
Lady Ashton Europas neue “Außenministerin”
Van Rompuy: Still, aber eisern?
Was ist die europäische Bürgerinitiative?
Havel vor Europaparlament umjubelt 







