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Auf der Suche nach einer neuen Afghanistan-Strategie zieht US-Präsident Barack Obama auch die Möglichkeit eines Rückzugs in Betracht.
Die USA bräuchten eine umfassende Strategie, erklärte Obama im amerikanischen Fernsehen. Er verteidigte seine Entscheidung, die US-Truppen in Afghanistan deutlich zu verstärken. Doch sei ihm die Entscheidung schwergefallen, da die neue Strategie noch nicht beschlossen sei. Obama betonte, dass die USA auch eine “Ausstiegs-Strategie” bräuchten, denn es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass die USA “auf ewig” in den Afghanistan-Konflikt verwickelt sein würden.
Obama will mit einer neuen Strategie den Vormarsch der Taliban in Afghanistan stoppen – und damit verhindern, dass der Taliban-Verbündete El Kaida die USA oder Verbündete angreifen könne, betonte Obama. Mit dem gegenwärtigen afghanischen Präsidenten Hamid Karzai sind die USA unzufrieden: Berichten zufolge strebt Obama eine Umbildung der Regierung in Kabul an, wobei das Amt eines Ministerpräsidenten geschaffen werden solle. Damit würde das Präsidentenamt geschwächt. Dies sei das Ergebnis der umfassenden Überprüfung der US-Strategie für Afghanistan, die Obama gleich nach seiner Amtsübernahme angekündigt habe, verlautete aus Diplomatenkreisen.
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tags: Afghanistan, Militär, USA
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