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PSA Peugeot Citroen entlässt Streiff

welt

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Mitten in der schwersten Krise der Nachkriegszeit
hat der zweitgrößte europäische Autobauer PSA Peugeot Citroën sich von seinem Vorstandschef Christian Streiff getrennt. Der 54-Jährige war erst im Februar 2007 als Sanierer zu PSA geholt worden. Zueltzt wurde er auch von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kritisiert, weil er sich vergebens dagegen wehrte, dass die Rgierung Einfluss auf die Einkaufs- und Investitionspolitik des Konzerns nimmt. Streiffs Nachfolger soll am 1. Juni der Sanierer des britischen Stahlkonzerns Corus, Philippe
Varin, werden. Bis dahin leitet PSA-Technikchef Roland Vardanega die Geschäfte. Streiff setzte ein Sparprogramm durch, das bisher 2,4 Milliarden Euro Einsparungen und den Abbau von 18.000 der insgesamt 208.000 Stellen brachte. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ließ allerdings 2008 den PSA-Umsatz um 7,4 Prozent auf 54,4 Milliarden
Euro sinken. Der Absatz ging um 4,9 Prozent auf 3,26 Millionen Autos zurück. Nach 885 Millionen Euro Überschuss machte PSA einen Verlust von 343 Millionen Euro. Weil die Banken kein Geld mehr gaben, bekam PSA Staatshilfen in Höhe von drei Milliarden Euro. Streiff bezeichnete seine Entlassung als “unverständlich”. Dank seines Sanierungsprogramms sei PSA gegen die Krise gut gerüstet.

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tags: Autos, Finanzkrise, Frankreich