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Homosexuelle werden in Europa noch immer Opfer von Diskriminerung, Beleidigungen und gewaltsamen Übergriffen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine EU-Studie. Die EU-Grundrechteagentur prangert in dem Bericht die mangelhafte Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften an. Vor allem in Osteuropa sei es in den vergangenen fünf Jahren zu gewaltsamen Attacken auf öffentlichen Kundgebungen von Schwulen und Lesben gekommen, hieß es weiter.
Paraden wie der “Christopher Street Day” seien in Bulgarien, Estland, Lettland, Polen und Rumänien zum Teil verboten oder von den Behörden erheblich erschwert worden.
Aber laut Agentur stellt die Homophobie in der gesamten Europäischen Union ein Problem dar. So sei es beispielsweise auch in Italien und Schweden zu schwulenfeindlichen Übergriffen gekommen. In Bezug auf Deutschland kritisiert der Bericht Benachteiligungen von Homosexuellen auf dem Arbeitsmarkt.
Die Agentur bemängelte außerdem, dass es in 13 EU-Staaten keine speziellen Gesetze für Verbrechen gegen Homosexuelle gibt.
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tags: Gay, Gesellschaft
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