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Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat die
Mehrausgaben im Staatshaushalt für das Krisenjahr 2009 verteidigt. In seinem Rechenschaftsbericht vor der Duma sagte Putin, mehr Geld solle für die Verteidigung, die innere Sicherheit und die Wirtschaftsentwicklung ausgegeben werden.
Putin sagte: “Die Probleme begannen außerhalb Russlands und uns trifft keine Schuld. Sie hatten internationale Auswirkungen und Russland wurde wie andere Länder in Mitleidenschaft gezogen. Jeder Versuch, Russland vom Lösungsprozess auszuschließen, vor allem was den Energiebereich angeht, – jeder Versuch, Russlands rechtmäßige Interessen zu unterdrücken, ist kontraproduktiv.”
Als Hauptprobleme der russischen Wirtschaft bezeichnete der frühere Kremlchef die Abhängigkeit von ausländischen Märkten, die fehlende Diversifizierung der Industrie sowie den Mangel an
langfristigen Krediten. Die Weltbank erwartet für Russland im laufenden Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4,5 Prozent.
Der Preisverfall für Rohstoffe dürfte die Staatseinnahmen um bis zu 40 Prozent
einbrechen lassen. Das Defizit soll bis auf weiteres aus Devisenreserven beglichen werden.
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tags: Russland
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