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Ein schweres Nachbeben hat am Abend die Menschen im mittelitalienischen Katastrophengebiet in Angst und Schrecken versetzt. Die Stösse von der Stärke 5,6 waren auch in der 100 Kilometer entfernten Hauptstadt Rom zu spüren. In L’Aquila und mehreren Orten der Umgebung stürzten weitere Häuser ein, daruter Teile der Basilika und des Bahnhofes.
Mit Baggern und Kränen aber auch mit bloßen Händen beseitigen die Retungsmannschaften die Trümmer. Eine 20-Jährige konnte nach 42 Stunden aus den Trümmern befreit werden. Sie hatte in einem Hohlraum eines eingestürzten Hauses überlebt. In der Turnhalle der Zoll-Schule vor den Toren L’Aquila hat man inzwischen mehr als 200 Leichen aufgebahrt. Nach Ansicht der Behörden wird die Zahl der Todesopfer jedoch noch weiter ansteigen.
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