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Für Thailands Fremdenverkehr sind die neuen Unruhen wieder ein schwerer Schlag – nachdem schon die letzten Proteste Urlauber abschreckten und sogar den Flughafen der Hauptstadt Bangkok lahmlegten.
Dabei ist dieser Montag ein Feiertag: das buddhistische Neujahrsfest, das viele Besucher angezogen hat. Manche sind allerdings schon wieder abgereist; andere versuchen, das Beste daraus zu machen: “Ich bleibe bis zum Schluss”, sagt ein Neuseeländer; “ich breche den Urlaub nicht ab. Ich glaube, das hat bald ein Ende, die Regierung hat das im Griff: Bald ist alles wieder normal.”
Neujahrsfest, das heißt auch in Bangkok jedes Jahr Wasserfest; hier zumindest sind nur Wasserpistolen zu finden. “Ein bisschen Sorgen mache ich mir”, sagt ein finnischer Reisender hier; “aber sowas passiert eben. Für uns Urlauber ist das schon nicht so schlimm.”
Die Außenministerien in Berlin, Wien und Bern haben ihre Reisewarnungen aber aktualisiert: Sie alle raten von Reisen nach Thailand ab, die nicht dringend oder notwendig sind. Wer dort ist, sollte Demonstrationen oder Menschenansammlungen meiden.
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