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Die französische Polizei hat bei einer Großrazzia gegen illegale Einwanderer in der nordfranzösischen Küstenstadt Calais rund 150 Menschen festgenommen. Die meisten von ihnen sollen Afghanen sein.
Nach Behördenangaben waren rund 300 Beamte im Einsatz. Ziel sei es gewesen, Schlepperbanden zu zerschlagen, hieß es weiter. Diese bringen immer wieder illegale Einwanderer über den Ärmelkanal nach Großbritannien.
Der Einsatz fand zwei Tage vor einem geplanten Besuch des französischen Einwanderungsministers Eric Besson statt. Er wird in Calais zu Gesprächen über die Migranten-Situation erwartet.
Schätzungen zufolge leben rund 1.000 Menschen in Notlagern rund um Calais.
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tags: Calais, Einwanderung, Frankreich
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