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Mindestens sechzig Menschen sind in Bagdad bei zwei Selbstmordanschlägen getötet worden. Mehr als doppelt so viele wurden nach bisherigen Angaben der Polizei verletzt.
Die Attentäter zündeten ihre Sprengsätze in der Menschenmenge vor einem Heiligtum. Dieser Schrein ist einem Geistlichen gewidmet, der von schiitischen Moslems verehrt wird. Viele schiitische Pilger hielten sich dort auf; mindestens zwanzig der Toten waren Pilger aus dem Iran.
Auch gestern schon hatten Attentäter im Irak zwei schwere Anschläge verübt, in der Hauptstadt Bagdad sowie in der Provinz Dijala. Dabei wurden
etwa neunzig Menschen getötet; auch unter ihnen waren viele iranische Pilger. Seit über einem Jahr waren im Irak nicht mehr so viele Menschen an einem Tag umgebracht worden.
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tags: Bombenanschlag, Irak
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