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Sechs Jahre nach Beginn des Irak-Krieges hat die
britische Armee ihren Kampfeinsatz offiziell beendet. Auf ihrem Stützpunkt in Basra übergaben die Briten ihre Aufgaben im Südirak an die Amerikaner – einen Monat früher als geplant.
Der Abzug der 3700 Mann starken britischen Truppe soll Ende Juli abgeschlossen sein. Danach
sollen nur noch 400 britische Soldaten im Land bleiben und irakische Sicherheitskräfte trainieren.
Auf dem Höhepunkt des von den USA
angeführten Militäreinsatzes hatte Großbritannien rund 45 000 Soldaten im Süden des Irak stationiert.
Bei dem Einsatz kamen 179 britische Soldaten ums Leben.
Nun beginne eine “Partnerschaft zwischen Gleichgestellten”, sagte der britische Premierminister Gordon Brown bei einem Besuch des irakischen Regierungschefs Nuri al-Maliki in London.
Gleichzeitig trafen in London Vertreter von bis zu 250 Unternehmen irakische und britische Minister auf einer Investitionskonferenz für den
Irak – darunter Vertreter des Ölkonzerns Shell oder des Triebwerkeherstellers Rolls Royce.
Al-Maliki will britische Firmen zur Ansiedlung in das kriegszerstörte Land motivieren.
Ein Abkommen soll laut Brown klären, wie Großbritannien künftig die Öl-Förderung im Irak sichern könne. Britische Firmen hätten im Irak bisher rund 670 Millionen Euro investiert.
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tags: Irak
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