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Nach der Gründung der neuen Ost-Partnerschaft mit sechs früheren Sowjetrepubliken richtet die EU ihren Blick noch weiter nach Osten. Ebenfalls in Prag berät die EU am Freitag mit acht Staaten des Nahen Osten, des Kaukasus und Mittelasiens über ihre künftige Energieversorgung.
Konkret geht es um einen Energiekorridor südlich von Russland, durch den mehrere Pipelines verlaufen sollen. Turkmenistan und Aserbaidschan, aber auch der Irak sollen konkrete Gas-Mengen zusichern, die in den kommenden Jahren über die neuen Pipelines nach Europa geliefert werden sollen.
Im Abschlußdokument ist von einer “Initiative von gegenseitigem Nutzen” die Rede. Man wolle eine “moderne Seidenstraße des gemeinsamen Wohlstands, der Stabilität und Sicherheit” schaffen. Die EU rechnet damit künftig jährlich 40 Milliarden Kubíkmeter Erdgas aus dem Kaspischen Raum zu importieren.
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tags: Energie, Europäische Union
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