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Koalition will Paintball stoppen

Koalition will Paintball stoppen

08/05/09 07:31 CET

Innenpolitik

welt

Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.

Der Amoklauf von Winnenden hat Konsequenzen. Die große Koalition im deutschen Bundestag, bestehend aus Sozialdemokraten und Christdemokraten, plant ein Verbot von Paintballspielen. Bei diesen Spiel schießen die Teilnehmer mit Farbekugeln aufeinander. In der Szene stößt dieser Vorstoß der Politik auf Unverständnis. Man sieht sich selbst als Sport.

“Wir spielen im Prinzip Fangen nur auf nem ganz hohen Niveau, das ist so wie Hi-Tech-Völkerball – sag ich mal, das hat mit Töten absolut gar nichts zu tun.”

Die Koalition sieht gute Chancen ein Gesetz auf den Weg zu bringen. Die Argumentation der Verbotsbefürworter: Menschen schießen auf Menschen.

Die Debatte über schärfere Waffengesetze war nach dem Amoklauf von Winnenden neu entbrannt. Am 12. März hatte ein Jugendlicher mit mehreren Waffen ein Blutbad angerichtet. 16 Menschen starben, darunter auch der Schütze. Der junge Mann war offenbar ohne große Schwierigkeiten an die Waffen seines Vaters heran gekommen. Eine verbesserte Lagerung von Schusswafen, durch biometrische Sicherungen, wird derzeit ebenfalls diskutiert.

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