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Papst Benedikt XVI. hat zu Beginn seines fünftägigen Besuches in Israel an die Opfer des Holocausts erinnert. Am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv rief das Kirchenoberhaupt außerdem zum weltweiten Kampf gegen Antisemitismus auf.
Empfangen wurde der Papst von Präsident Schimon Peres und Regierungschef Benjamin Netanjahu.
Am Abend steht bereits einer der Höhepunkte seiner Reise auf dem Programm. Der Pontifex wird die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem besuchen und dort eine Rede halten.
Kurz nach seiner Ankunft machte der Papst klar, was ihm besonders am Herzen liegt. Er wolle während seines Aufenthaltes in Israel der sechs Millionen Opfer des Holocaustes gedenken
und beten, dass die Menschheit niemals mehr Zeuge eines Verbrechens dieser Größenordnung sein werde.
Anschließend flog Benedikt mit einem Hubschrauber der israelischen Luftwaffe nach Jerusalem.
Die israelischen Medien sprechen von einem historischen Versöhnungsbesuch des Papstes im “Heiligen Land”. Israel ist die zweite Station seiner Nahost-Reise, die der Papst am Freitag in Jordanien begann.
Das Sicherheitsaufgebot ist enorm. Rund 80.000 Polizisten und Spezialkräfte sollen den Papst in den kommenden Tagen schützen. In Jerusalem wurden bereits vier Pressezentren aus Sicherheitsgründen geschlossen.
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tags: Benedikt XVI., Israel, Religion
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