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Mindestens neun Fluglinien und Duzende Internet-Seiten täuschen ihre Kunden mit günstigen Preisen – die später, wenn Steuern, Aufschläge und Gebühren hinzugerechnet werden, immer weiter steigen. Das teilte die Europäische Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva nun mit. Reisende, die im Internet ihre Flüge buchen, bezahlen dadurch am Ende oft fast das Doppelte des Preises, auf den sie ursprünglich geklickt hatten.
Die beiden Luftfahrtriesen Air France/KLM und British Airways hatten der Kommission an diesem Donnerstagmorgen zugesichert, die beanstandeten Punkte zu ändern, und waren in letzter Sekunde von der Schwarzen Liste gestrichen worden.
Die Kommission hatte schon vor mehreren Jahren angekündigt, gegen die irreführenden Niedrig-Preise vorzugehen. Insgesamt knapp 40 Fluggesellschaften haben ihr seither zugesichert, ihre Webseiten entsprechend dem europäischen Verbraucherrecht zu ändern. Darunter sind Lufthansa, Ryanair, Air Berlin und EasyJet. Sie haben dafür bis Juli Zeit.
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