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US-Präsident Barack Obama zwingt die US-Autoindustrie zum Bau sparsamerer Fahrzeuge. Ab 2016 sollen die Autos eines Herstellers im Durchschnitt nur noch 6,6 Liter Sprit auf 100 Kilometer verbrauchen. Außerdem soll der Ausstoß von Kohlendioxid um 900 Millionen Tonnen reduziert werden. Erreicht wird dies, indem die ursprünglich für 2020 vorgesehenen Grenzwerte um vier Jahre vorgezogen werden.
“Jeder gewinnt. Die Konsumenten, indem sie weniger für Benzin bezahlen. Damit fließt weniger Geld ins Ausland und mehr Geld kann hier ausgegeben werden. Die Wirtschaft wird effizienter weil sie weniger Öl verbraucht und weniger Verschmutzung verursacht. Und Unternehmen haben Anreize Technologieen und Jobs zu schaffen”, sagte Obama bei der Vorstellung seiner Pläne am Dienstag im Weißen Haus.
Die Initiative ist eine Kehrtwende in der US-Umweltpolitik. Kalifornien und 13 andere Bundesstaaten wollten diese Umweltstandards einseitig einführen, waren aber von der Regierung Bush daran gehindert worden. Jetzt werden diese Standards für die gesamten USA verbindlich.
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tags: Autos, Umweltschutz, USA
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