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Nach dem Tod von drei Arbeitern in einer italienischen Erdölraffinerie sind die Beschäftigten in einen achtstündigen Streik getreten, um gegen Arbeitsunfälle zu protestieren. Die drei Arbeiter starben am Dienstag in einer Entschwefelungsanlage des Raffinerie-Konzerns Saras nahe Cagliari auf Sardinien. Italien hat im EU-Vergleich besonders viele tödliche Arbeitsunfälle.
Der Zeitdruck sei Schuld, sagte ein Streikender: Arbeiten, für die man normalerweise drei oder vier Monate ansetzen würde, sollten hier in anderthalb Monaten erledigt werden; in dieser Anlage könne man überhaupt nicht normal arbeiten, es seien viel zu viele Kollegen gleichzeitig anwesend, wie in einem Ameisenbau.
Über den Unfallhergang gab es unterschiedliche Berichte. Dem Vernehmen nach waren die Männer in einem Tank mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als sie von Stickstoffdämpfen überwältigt wurden.
Am Tag der Beisetzung der drei Toten soll in Italien ein landesweiter Streik für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz stattfinden.
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