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Die Grünen zählen mit rund 7% der Stimmen europaweit zu den Gewinnern der Wahl. Neben den europaskeptischen Parteien und den Rechtsradikalen konnten allein sie ihren Stimmanteil steigern. Mehr als 50 Abgeordnete werden sie stellen, knapp die Hälfte davon aus Frankreich und Deutschland. In Frankreich stiegen sie zu zweitstärksten Kraft auf. 20 Prozent stimmten für die beiden konkurrierenden Grünen-Listen, 14 Abgeordnete wird die “Europe Ecologie” ins Europaparlament schicken.
Der Spitzenkandidat der französischen Grünen, Daniel Cohn-Bendit, hofft, aus dem Erfolg europapolitisches Kapital schlagen zu können:
“Jetzt gibt es die Möglichkeit für ein Bündnis mit den unabhänigen Gruppen, um zum Beispiel eine Mehrheit gegen Barroso zustandezubringen. Und ich glaube wir können diese Mehrheit zustandebringen”.
Zweiter entscheidenden Faktor für den Erfolg der Grünen ist das historische Abschneiden in Deutschland. Mit 12 Prozent kamen dort die Grünen auf Platz drei.
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