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Einen Rekord hat diese Wahl aufgestellt, die niedrigste Wahlbeteiligung, die es jemals bei Europawahlen gegeben hat. Sie lag bei 43,09%. Schon die vergangene Wahl erreichte ein Rekordtief mit 45,47%.
In Deutschland lag die Wahlbeteiligung im europaweiten Durchschnitt bei 43,3%. Schon 2004 hatte sie bei 43 Prozent gelegen. In Österreich beteiligten sich 42%, auch das entspricht der Beteiligung von 2004.
Besonders niedrig war die Wahlbeteiligung in den osteuropäischen Ländern. In Polen gingen nur rund 27% der Stimmberechtigten zur Wahl, in Tschechien waren es rund 27,8%. In der Slowakei war die Beteiligung mit rund 20% etwas stärker als vor fünf Jahren. Damals stellte das Land mit nur 16,97% den Negativrekord aller EU-Länder auf.
Das schlechte Ergebnis verhalf auch rechtsgerichteten und Eu-kritischen Parteien in einigen Ländern zu Erfolgen.
Gründe für die schlechte Wahlbeteiligung gibt es viele. Die Menschen können mit der Europäischen Union wenig anfangen. Viele haben den Eindruck, dass die Entscheidungen, die in Brüssel und Straßburg getroffen werden, wenig Einfluss auf ihr alltägliches Leben haben.
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