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Das Mitte-Rechts-Lager hat die Europawahlen gewonnen und hinter den Kulissen beginnt das Fingerhakeln um die Frage, wer künftig Präsident der europäischen Kommission wird. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich nun dafür aus, dass Amtsinhaber José Manuel Barroso den Job weitermacht.
Kurz zuvor erst hatte Barroso seine erneute Kandidatur offiziell gemacht. Nach einem Treffen mit dem tschechischen Übergangsregierungschef Jan Fischer, der zur Zeit auch Präsident des Europäischen Rats ist, sagte er dass das Amt ein Privileg für ihn sei. Er nehme das Angebot, Kandidat für seine eigne Nachfolge zu sein an.
In zehn Tagen treffen sich die Staats- und Regierungschef der Europäischen Union. Es wird auch ihre Aufgabe sein, über die Nominierung eines Kandidaten für die Spitze der Kommission zu entscheiden. Doch braucht der ausgewählte Kandidat auch die Zustimmung des neuen Parlaments – und die ist trotz bürgerlicher Mehrheit ungewiss.
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