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Vielleicht wurde die Globalisierung in Venedig erfunden ? Bis vor 200 Jahren liefen hier alle Fäden zusammen. Jetzt thematisiert die eben eröffete 53. Biennale die weltweite Vernetzung unter dem Titel “making worlds”.
Der diesjährige Direktor Daniel Birnbaum hatte erst mal mit den negativen Folgen der weltweiten Krise zu kämpfen – weniger Geld: Etwa eine Million Euro – rund 10 Prozent – fehlen im Vergleich zur letzten Biennale vor 2 Jahren.
Als bester Künstler wurde diesmal Tobias Rehberger mit dem goldenen Löwen dekoriert – der Professor an der Frankfurter Staedelschule drückt sich in möbelartigen Installationen und Environnements aus.
Als bester Pavillon wurde der der USA prämiert, mit einer Installation von Bruce Naumann.
Der Silberne Löwe ermutigt als beste Nachwuchsartistin Nathalie Djurberg aus Schweden.
Und Lennon-Witwe Yoko Ono und der US-Künstler John Baldessari bekamen Löwen für ihr Lebenswerk.
Die Biennale ist bis November zu sehen – trotz Finanzklemme beteiligen sich 90 Künstler im Hauptprogramm und 77 ausstellende Länder – das ist Rekord.
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tags: Ausstellung, Venice, Zeitgenössische Kunst
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