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Die internationale Presse ist sich einig: “In den 30 Jahren seit der Revolution von 1979 im Iran war keine Wahl so offen, so hartumkämpft und so entscheidend für die Bestimmung der Zukunft des Landes wie diese Präsidentenwahl”, schreibt etwa die britische “Times”. Dennoch: Mit einem so grandiosen Sieg Ahmadinedschads hat wohl niemand gerechnet. Der Beauftragte für Außenpolitik der EU, Javier Solana, äußerte die Ansicht, dass alles, was er zu diesem Zeitpunkt sagen könne, sei, dass die Wahlbeteiligung sehr hoch gewesen sei, und dass man die Entscheidung des iranischen Volkes respektieren werde. In Israel machte man sich angesichts des Sieges Ahmadinedschads vor allem Sorgen um die Weiterführung des iranischen Atomprogramms. Seitens des Außenministeriums hieß es, damit steige die Bedrohung, die der Iran für Israel darstelle. Seitens der islamistischen, palästinensischen Hamas hieß es, man habe die demokratische Wahl des iranischen Volkes zu respektieren. Man hoffe nun, dass die iranische Führung das gerechte Anliegen des palästinenischen Volkes und seine demokratische Entscheidung weiterverfolgen werde.
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