Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Die internationale Presse ist sich einig: “In den 30 Jahren seit der Revolution von 1979 im Iran war keine Wahl so offen, so hartumkämpft und so entscheidend für die Bestimmung der Zukunft des Landes wie diese Präsidentenwahl”, schreibt etwa die britische “Times”. Dennoch: Mit einem so grandiosen Sieg Ahmadinedschads hat wohl niemand gerechnet. Der Beauftragte für Außenpolitik der EU, Javier Solana, äußerte die Ansicht, dass alles, was er zu diesem Zeitpunkt sagen könne, sei, dass die Wahlbeteiligung sehr hoch gewesen sei, und dass man die Entscheidung des iranischen Volkes respektieren werde. In Israel machte man sich angesichts des Sieges Ahmadinedschads vor allem Sorgen um die Weiterführung des iranischen Atomprogramms. Seitens des Außenministeriums hieß es, damit steige die Bedrohung, die der Iran für Israel darstelle. Seitens der islamistischen, palästinensischen Hamas hieß es, man habe die demokratische Wahl des iranischen Volkes zu respektieren. Man hoffe nun, dass die iranische Führung das gerechte Anliegen des palästinenischen Volkes und seine demokratische Entscheidung weiterverfolgen werde.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Trauerfeier nach Amoklauf
Flugzeugabsturz im fernen Osten Russlands
G20 Finanzminister zu Klima und Krise
Vorbereitungen zur Mauerfallfeier
Demonstration für Piratengeiseln
Harsche Kritik an Gordon Brown
Einheitsregierung im Libanon
EU fordert Aus für Kraftwerk im Kosovo
Mit viel Polit-Prominenz und wenig Hoffnung zum…
“Mauern runter!” – auch im Nahen Osten 








