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Auf der portugiesischen Insel Madeira hat die Jahrestagung der Internationale Walfangkommission. Am Tisch sitzen 85 Länder, darunter auch Japan, Norwegen und Island, die Verfechter der Jagd auf die Meeressäuger. Sie wollen den Walfang ausweiten, Japan beispielsweise nahe der Küste. Umweltschützer befürchten ein erfolgloses Tauziehen.
“Was ich hoffe?”, fragte Greenpeace-Aktivistin Sara Holden, “dass es eine Zukunft gibt für Wale. Was ich befürchtet: Dass es Stillstand gibt. Dass die Delegierten auf ihren Händen sitzen und zufrieden ein Jahr weiterdiskutieren, während weiter Wale sterben.”
Die Umweltschutzorganisation WWF kritisierte, dass die unrentable Jagd mit Steuergeldern bezuschusst werde. Andere Umweltgruppen wollen für Wale als Touristenattraktion werben. Seit dem Walfang-Moratorium von 1986 ist der Fang nur zu wissenschaftlichen Zwecken und für Ureinwohner erlaubt. Trotzdem sind seitdem rund 40.000 Wale getötet worden.
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tags: Fischereipolitik, Portugal, Umweltschutz
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