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39.000 Menschen sind im vergangenen Jahr auf Europas Straßen ums Leben gekommen – praktisch eine ganze Kleinstadt. Es waren zwar weniger als im besonders tödlichen Jahr zuvor, aber immer noch deutlich zu viele, um die Ziele der EU zur Verringerung der Verkehrstoten zu erreichen. Sie will bis 2010 die Zahl im Vergleich zu 2001 auf die Hälfte, auf höchstens 27.000 senken. Das dürfte inzwischen kaum zu schaffen sein.
Am sichersten waren im vergangenen Jahr laut Statistik des Europäischen Rates für Verkehrssicherheit die Straßen in Malta, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden. Besonders viele tödliche Unfälle ereigneten sich dagegen in Griechenland, Rumänien, Polen und Litauen.
Dass die Zahl insgesamt zurückging, begründen die Verkehrsexperten unter anderem mit der Wirtschaftskrise und den hohen Treibstoffpreisen. Doch während sich in etlichen Staaten, darunter auch Deutschland, die Lage verbesserte, nahmen die tödlichen Unfälle in Bulgarien und Rumänien sogar noch zu.
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tags: Europäische Union, Sicherheit, Verkehr
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