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Die EU-Umweltminister haben neue Gesetze über Umweltauflagen für die Industrie zur Luft- und Wasserreinhaltung beschlossen. Allerdings sind diese weniger streng als von Deutschland, Österreich, Irland und Frankreich angestrebt. Es geht unter anderem um Stickstoff- und Schwefelemissionen, Feinstaub und Schwermetalle.
Die Minister folgten bei ihrem Treffen in Luxemburg den Wünschen Großbritanniens und Polens, die Ausnahmeregelungen und längere Übergangsfristen für schon bestehende Industriebetriebe verlangten. Alle Anlagen sollen bis spätestens 2020 den neuen Standards entsprechen.
Die neue Richtlinie fasst sieben bestehende zusammen, bezieht sich aber nicht auf den Treibhauseffekt. Kohlendioxid ist darin nicht enthalten, was von der Umweltorganisation WWF kritisiert wurde. Die Verfechter einer strengeren Gangart wie Deutschland hoffen nun, dass das Europa-Parlament bei seiner Lesung die Auflagen noch verschärft.
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tags: Europäische Union, Umweltschutz
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